Vor 50 Jahren: Dramatische Tage im Weltraum

„Houston, we have a problem.“ – Der Satz ist eine Legende und eine Untertreibung. Am 11. April 1970 waren James Lovell, John Swigert und Fred Halse vom Kennedy Space Center in Florida ins All aufgebrochen. Die Mission: auf dem Mond zu landen. In einer Entfernung von über 300000 km explodierte ein Sauerstofftank des Servicemoduls; Elektrizitäts-, Licht- und Wasserversorgung des Kommandomoduls brachen zusammen. Die Crew zog vom Mutterschiff in die Mondlandefähre um. Nach Umfliegen des Mondes kehrten die Astronauten dank vieler technischer Improvisationen mit der Raumkapsel am 17. April 1970 unversehrt zur Erde zurück. Die berühmte Meldung der Astronauten an Houston lautete nicht „Houston, we have a problem“, sondern „Okay, Houston, we’ve had a problem here.“ Ron Howard verfilmte den Unglücksflug in dem Thriller „Apollo 13“ 1995 mit Tom Hanks in der Rolle des James Lovell. Der Film wurde mit zwei Oscars für den besten Schnitt und den besten Ton ausgezeichnet.