Heute vor 80 Jahren Premiere von „Casablanca“ (26.11.1942)

„Ich schau dir in die Augen, Kleines!“, eine Szene von Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart aus „Casablanca“, einem der berühmtesten Liebesfilme aller Zeiten, nach dem auch Kinos in aller Welt benannt sind. Die USA sind im Krieg, und die Traumfabrik Hollywood führt ihn auf ihre Weise: Am 26. November 1942 hat die Geschichte einer hoffnungslosen Romanze im Krieg in New York Premiere. „Casablanca“ führt sein Publikum in die gleichnamige Stadt in Französisch-Marokko. Frankreich ist von der deutschen Wehrmacht erobert, nicht aber Marokko. So wird Casablanca wird zum Ziel zahlloser Flüchtlinge, die irgendwie nach Amerika entkommen wollen. Rick, früher Waffenschmuggler und Kämpfer im Spanischen Bürgerkrieg, betreibt hier einen Nachtclub, in dem sich Flüchtlinge und Verzweifelte ebenso treffen wie Militärs und Kriegsgewinnler, Polizisten und Spitzel. Eines Tages muss er sich entscheiden. Widerstandskämpfer Victor László braucht zwei Transit-Visa, und wie es das Schicksal will: Rick erkennt in Lászlós Frau die Frau, die ihm ein Jahr zuvor in Paris das Herz gebrochen hat. „Von allen Spelunken dieser Welt muss sie ausgerechnet in meine kommen.“ Nach zahllosen Verwicklungen heben am Ende Ilsa und László, nicht Rick, nach Lissabon ab, und ein eigentlich korrupter französischer Polizeichef und ein eigentlich zynischer Amerikaner haben den Nazi-Schergen ein Schnippchen geschlagen. „Uns bleibt immer noch Paris“, sagt Rick, und Louis zieht sich mit dem Auftrag aus der Affäre „Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen.“ Der Film endet mit einem weiteren berühmten Zitat: „Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“

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