Vor 60 Jahren: Beginn der Wetterforschung aus dem All

Am 1. April 1960 startete Tiros-1 ins All, der erste Satellit zur Bestimmung der Großwetterlage und zur Übermittlung von Aufnahmen der Wolkenfelder an die Bodenstationen. Der 122 kg schwere Wetterbeobachter übermittelte bis zum Versagen der Elektrik am 15. Juni mehr als 23000 globale Wolkenbilder aus bis zu 750 km Höhe. Der Name Tiros ist ein Akronym von Television and InfraRed Observation Satellite (deutsch: Fernsehkamera- und Infrarotbeobachtungssatellit). Die erste Generation umfasste zehn Satelliten und arbeitete bis 1966.