Aschura ist ein Fest, das in verschiedenen Richtungen des Islam verschiedene Bedeutungen hat.

Besonders wichtig ist es für Schiiten. An Aschura gedenken die Schiiten der Schlacht von Kerbela im heutigen Irak. In dieser Schlacht wurden Husain, der Sohn Alis, sowie fast alle seine männlichen Verwandten getötet. Die Ursache war ein langjähriger Streit um die Nachfolge Muhammads als Führer der islamischen Gemeinschaft. Nach Muhammads Tod (632 nach christlicher Zeitrechnung) gab es Probleme. Die „Partei Alis“ (Schiat Ali) betrachtete ʿAlī ibn Abī Tālib, den Schwiegersohn und Vetter des Propheten, als den einzigen legitimen Nachfolger. Andere waren aber schneller: ʿAbdallāh Abu Bakr, Schwiegervater Muhammads (632–634), ʿUmar ibn al-Chattāb, Schwiegervater Muhammeds (634–644) und ʿUthmān ibn ʿAffān, Schwiegersohn Mohammeds. Erst 656 wurde ʿAlī zum nun vierten Kalifen proklamiert. Nach schiitischer Auffassung kam mit ihm endlich der legitime Nachfolger Muhammads an die Macht. ʿAlī wurde jedoch nicht allgemein anerkannt und schließlich 661 ermordet. Somit setzte sich die Auseinandersetzung um die Führung der islamischen Gemeinschaft fort. Aschura ist der Höhepunkt der zehntägigen Trauerzeit, mit der das schiitische Jahr beginnt. Charakteristisch sind auch die Geißlerzüge und Theateraufführungen der Schlacht, mit denen man sich an die Tragödie von Kerbela erinnert. Unterlegen zu sein und doch tapfer, verraten zu werden und doch zu bleiben, diese Herausforderung wurde ein wichtiger Bestandteil schiitischer Frömmigkeit.

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Fest Ganeshas

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Der elefanten-köpfige Ganesha gehört zu den weltweit bekanntesten hinduistischen Göttern. In manchen Regionen Indiens ist er die wichtigste Verkörperung des Göttlichen.

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