Sehr geehrte Damen und Herren,

auch – und gerade – der Dezember bietet wieder viele, symbolträchtige, Feiertage. Neben den christlichen Feiertagen St. Barbara (am 4. Dezember), Nikolaus (6. Dezember) und Weihnachten feiern die Juden am 21. Dezember den Beginn des Chanukka-Festes.

Ihr Team vom Kalender der Kulturen wünscht Ihnen eine schöne und ruhige Vorweihnachtszeit. Wir melden uns vor Weihnachten noch einmal mit der Januar-Ausgabe unseres e-mail-Services „Feiertagsdienst“.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Hansjörg Biener
Autor „Kalender der Kulturen“

 

Überblick

01. Dezember - Welt-AIDS-Tag
03. Dezember - Internationaler Tag der Behinderten
04. Dezember - St. Barbara
06. Dezember - St. Nikolaus
07. Dezember - Heute vor 70 Jahren: Luftüberfall der Japaner auf US-Flotte in Pearl Harbor.
08. Dezember - Mariä Empfängnis
08. Dezember - Ashura
09. Dezember - Antikorruptionstag
09. Dezember - Heute vor 60 Jahren: Durch Volksabstimmung wird die Gründung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg beschlossen.
10. Dezember - Heute vor 100 Jahren: Marie Curie erhält zum zweiten Mal einen Nobelpreis.
11. Dezember - Aktion Friedenslicht
11. Dezember - UNICEF-Tag
11. Dezember - Heute vor 70 Jahren: Deutschland erklärt USA den Krieg

14. Dezember - Heute vor 100 Jahren: Roald Amundsen und seine Männer die ersten Mensch am Südpol
16. Dezember - Gedenktag der Sinti und Roma, die Opfer des NS-Völkermords wurden
20. Dezember - Heute vor 40 Jahren: Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« gegründet
21. Dezember - Beginn des Chanukka-Festes
24. Dezember - Heiliger Abend
25. Dezember - Weihnachten
25. Dezember - Heute vor 50 Jahren: Papst Johannes XXIII. beruft zweites Vatikanisches Konzil ein.
26. Dezember - Weihnachten

28. Dezember - Taizé-Jugendtreffen in Berlin (28. Dez. 2011-1. Jan. 2012)

29. Dezember - Ende Dezember: Dreikönigssingen 2011: „Kinder finden neue Wege“
31. Dezember - Silvester

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01. Dezember - Welt-AIDS-Tag

Welt-Aids-Tag: Gemeinsam gegen Aids - Verantwortung und Schutz vor HIV!

www.welt-aids-tag.de

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04. Dezember - St. Barbara

Seit dem 15. Jahrhundert belegt ist der Brauch der Barbara-Zweige. Sie werden von Obstbäumen oder Ziersträuchern abgeschnitten und im warmen Zimmer ins Wasser gestellt, damit sie an Weihnachten blühen.

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06. Dezember - St. Nikolaus

St. Nikolaus Nikolaus ist zusammen mit dem St. Martin das Kindern nächste Fest der Vorweihnachtszeit. Der beliebte Volksheilige lebte nicht in Bari, wo seit dem 11. Jahrhundert seine sterblichen Überreste ruhen sollen, sondern in der heutigen Türkei. Als er um das Jahr 300 Bischof von Myra in Kleinasien wurde, war Nikolaus ein junger Mann, doch erlebte er bewegte Zeiten. Seine Unterschrift steht unter einem Dokument des Konzils von Nicäa, an dem er teilnahm und auf dem das christliche Glaubensbekenntnis festgelegt wurde. Um den heiligen Bischof ranken sich viele Geschichten. Immer wieder soll er heimlich Menschen aus der Not geholfen haben. Zur Erinnerung bekommen in Deutschland viele Kinder an St. Nikolaus etwas in den Stiefel oder Strumpf gesteckt. Und keiner weiß, wer’s war. Seit geraumer Zeit hat St. Nikolaus allerdings optische Konkurrenz. 2002 rief das Bonifatiuswerk, das Diasporahilfswerk der Katholiken Deutschlands, die Aktion „weihnachtsmannfreie Zone“ ins Leben, um der Verwechslung des Heiligen mit der Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen zu wirken. So verwandelt der Nikolaus-Bastelbogen die Weihnachtsmann-Schokoladenfigur mit ein paar Scherenschnitten um Mantel, Mitra und Bischofsstab zum „Freund der Kinder“.
www.weihnachtsmannfreie-zone.de

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08. Dezember - Mariä Empfängnis

Am 8. Dezember feiert die römisch-katholische Kirche das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Die „unbefleckte Empfängnis“ bezieht sich also nicht auf die Glaubenslehre, dass Jesus durch Maria jungfräulich empfangen und geboren worden sei, sondern auf die Empfängnis von Maria durch Marias Eltern Joachim und Anna. Nach katholischem Verständnis ist Maria vom ersten Augenblick an, als sie im Leibe ihrer Mutter empfangen wurde, durch die Kraft der göttlichen Gnade ein von der Erbschuld erlöster Mensch. Papst Pius IX. verkündete am 8. Dezember 1854 das Marien-Dogma von der unbefleckten Empfängnis. Ebenfalls im katholischen Kirchenjahr verankert ist neun Monate nach dem 8. Dezember am 8. September der „Geburtstag Marias“. Maria Empfängnis ist ein gesetzlicher Feiertag in Österreich, Liechtenstein und den katholisch geprägten Kantonen der Schweiz sowie in Italien, Spanien, Portugal, Malta und Argentinien.

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11. Dezember - Aktion Friedenslicht

Das Friedenslicht aus Bethlehem geht auf seine Reise durch ganz Deutschland. Mit der Aktion wollen christliche Pfadfinder ein „Zeichen für Frieden und Völkerverständigung“ setzen, so die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg. Die Initiative ist nach Angaben der Verantwortlichen die größte europäische Friedensaktion zum Weihnachtsfest.. Das Licht wird seit 1994 jährlich in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und zunächst nach Wien gebracht. Von dort reist es ab dem dritten Advent in 25 Länder Europas.

Deutsche Pfadfinder bringen es per Bahn auch in mehr als 30 deutsche Städte. Die Gläubigen bringen die Flamme dann in Gemeinden, Familien, Verbände, Rathäuser und soziale Einrichtungen wie Altenheime und Krankenhäuser, aber auch in Moscheen und Synagogen. An Weihnachten wird das Licht aus vielen Kirchengemeinden an die Gläubigen für zuhause mitgegeben.

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12. Dezember - Heute vor 100 Jahren: Roald Amundsen und
seine Männer die ersten Mensch am Südpol

In einer Zeit, in der man noch „Mann gegen Mann“ und „Mann gegen Naturgewalt“ stand, gehörten die Pole zu den letzten nicht eroberten Gebieten der Welt. Am 14. Dezember 1911 erreichte das Team um den norwegischen Polarforscher Roald Amundsen (1872-1928) dem Südpol, vier Wochen vor dem britischen Rivalen Robert Falcon Scott (1868-1912) und seinen Männern. Ursprünglich wollte Amundsen zum Nordpol, aber nach den Erfolgen US-amerikanischer Polarforscher plante er um. Seiner Crew teilte er das freilich erst auf hoher See mit. An Bord befanden sich viele Schlittenhunde, die Bauteile für eine Hütte zum Überwintern sowie Verpflegung für etwa 2 Jahre. Im Januar 1911 erreichte man die Antarktis. In den folgenden Monaten wurden Depots angelegt und die Ausrüstungsgegenstände verbessert, wurde trainiert. Am 20. Oktober 1911 brachen Amundsen und vier Gefährten auf. Am 14. Dezember 1911 waren sie am Ziel, einen Monat vor Scott und seinen Leuten. Während Amundsens Schlittenhunde durchhielten, weil sie vor Ort mit Frischfleisch versorgt werden konnten, versagten Scotts Motorschlitten vor der Kälte und verhungerten seine Ponys. Der Rückweg wurde für Scott und seine Leute zu einem Überlebenskampf, den sie verloren. Ein Jahr später wurden sie 18 km von einem rettenden Vorratsdepot entfernt gefunden. Amundsen, der seine Reise in dem Buch „Die Eroberung des Südpols - 1910-1912“ beschrieb, ist 1928 bei einer Rettungsaktion für ein abgestürztes Luftschiff in der Arktis verschollen.

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16. Dezember - Gedenktag der Sinti und Roma, die Opfer des
NS-Völkermords wurden

Am 16. Dezember 1942 gab die nationalsozialistische Führung den Befehl, die Sinti und Roma aus Deutschland und den besetzten Ländern in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu bringen. 1994 hat Bundespräsident Roman Herzog den Tag zum nationalen Gedenktag erklärt. Jedes Jahr findet eine Gedenkstunde des Bundesrates statt. Auch anderenorts (z. B. in Düsseldorf) gibt es seit Jahren regelmäßige Gedenkveranstaltungen für die Sinti und Roma, die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords wurden.

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21. Dezember - Beginn des Chanukka-Festes

Die Juden erinnern sich mit diesem Fest an die Befreiung von hellenistischer Fremdherrschaft. Im Tempel von Jerusalem soll noch gerade so viel heiliges Öl für die Lampen gewesen sein, dass es reichte, bis neues zur Verfügung stand.

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24. Dezember - Heiliger Abend

Weihnachten erinnert an die Geburt Jesu. Und weil nach dem Glauben der Christen die Welt mit Jesus ein großes Geschenk erhalten hat, bekommen große und kleine Kinder am Vorabend Geschenke. In Deutschland jedenfalls. Etwa die Hälfte der Bevölkerung in den alten und ein Fünftel in den neuen Bundesländern geht an Weihnachten in die Kirche. Unter www.weihnachtsgottesdienste.de informieren katholische und evangelische Gemeinden gemeinsam im Internet über ihr Angebot an den Feiertagen.

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28. Dezember - Taizé-Jugendtreffen in Berlin
(28. Dez. 2011- 01. Jan. 2012)

Musik und Gebet statt Böllerknall: Bis zu 40.000 Jugendliche werden in Berlin erwartet, um am 34. Europäischen Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé teilzunehmen und gemeinsam auf eine spirituelle Weise Silvester zu feiern.

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29. Dezember - Ende Dezember: Dreikönigssingen 2011:
„Kinder finden neue Wege“

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr zwischen Weihnachten und Mitte Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs. In den meisten katholischen Gemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. 2009/10 haben die Sternsinger mit 40,5 Mio. Euro das zweithöchste Ergebnis in der Geschichte der Aktion zusammengebracht. Seit 1959 wurden in der mittlerweile weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder über 690 Millionen Euro gesammelt, über 56.300 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Es geht aber nicht nur um Spendensammlung. Über Informationen, Spiele und Aktionsvorschläge zu Beispielland und Motto lernen Kinder in Deutschland die Lebenssituation von Gleichaltrigen in den Ländern der so genannten Dritten Welt kennen und können so die Zusammenhänge in der „Einen Welt“ verstehen. 2010/11 ist Kambodscha das Beispielland. Downloadmaterial und weitere Bestellmöglichkeiten finden sich unter www.sternsinger.org.

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31. Dezember - Silvester

Brot statt Böller Seit 1982 gibt es die Aktion Brot Statt Böller. Damit unterstützen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend in der Region München und die Evangelische Jugend München in einer einzigartigen, ökumenischen Kooperation Projekte in der sogenannten „Dritten Welt“. Das Besondere daran: 100 % der Spenden kommen vor Ort an. Sie fließen in die Arbeit von zwei Straßenkinderprojekten in Simbabwe und Kenia, deren Arbeit von uns bereits seit Jahren kontinuierlich begleitet wird.
www.brot-statt-boeller.de

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Wenn Sie sich gewundert oder geärgert haben oder etwas nachfragen wollen, sind Sie herzlich zur Rückmeldung eingeladen, denn Sie sind die Experten Ihres Lebens.

Hansjoerg_Biener@yahoo.de

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